Warum Siebenbürgen?

Warum Siebenbürgen?

Warum Siebenbürgen?

 

Siebenbürgen ist die "Pforte zum Orient"

und doch geprägt von europäischer und deutscher Zivilisation. Von je her dünn besiedelt*, gibt es hier (noch!!) die letzten ausgedehnten Urwälder des Kontinents** (Knapp 25.000 Hektar sind UNESCO-Weltkulturerbe www.adz.ro/artikel.), ursprüngliche Dörfer und pittoreske Städte. Die Region war immer multi-ethnisch und multikulturell: Deutsch, Ungarisch, Habsburgisch, Jüdisch, Rumänisch, Slawisch vermischen sich - und auch die "Romi" (oder "Zigeuner") mischen mit. Die Rumänen verstehen sich praktisch als "Römer" - sie sind die einzigen Latinos in Osteuropa. Transilvanien war vor dem ersten Weltkrieg die hinterste Ecke des Österreich-Ungarischen Vielvölkerstaates. Danach kam es per Volksabstimmung zu Rumänien. 

 

Heute scheint man hier in verschiedenen Jahrhunderten gleichzeitig zu leben. In den Städten europäisch und auf dem Land teils archaisch - nach uralten Regularien, in Harmonie mit der Natur und im Einklang mit den Jahreszeiten. Winter: kalt und schneereich, Frühling: blumig und warm. Die Sommer können heiß sein, aber: Wer sich abkühlen möchte, findet (Sommer)frische immer in den Karpaten, denn mit jedem Höhenmeter wird es kühler. Ab 2000 Meter Höhe muss auch im Hochsommer mit Schnee gerechnet werden. Warme Kleidung sollten Sie dabei haben, wenn Sie in eine Höhle oder Eishöhle (www.Pestera_Scarisoara) hinabsteigen, oder in ein Salzbergwerk (salina_turda.eu, salina_praid.ro). Der siebenbürgische Herbst ist warm, bunt und aromatisch - eine spannende Zeit auf den vielen Bauernmärkten. 

 

Siebenbürgen ist die letzte Region Europas, in der noch flächendeckend ökologische Landwirtschaft betrieben wird. Hinsichtlich der Artenvielfalt in Pflanzen- und Tierwelt kann man hier noch von einer "heilen Welt" sprechen. Die Luft ist an manchen Orten so rein wie nirgends auf der Welt. 

 

Das dichte Verteidigungsnetz der Siebenbürgischen Kirchenburgen ist ein einmaliges Phänomen der europäischen Architekturgeschichte. Sieben von ihnen sowie die Altstadt von Schäßburg gehören zum UNESCO-Weltkulturerbe. Über 160 (Kirchen-)Burgen sind insgesamt erhalten (kirchenburgen.org), ein Drittel davon ist touristisch erschlossen (www.transilvania-card.ro). Es gibt Salzseen (lacuri_ocnasibiului.ro), Thermen (baile-felixfelixspa.com) und Quellen reinsten Mineralwassers (borsecinfo.ro). 

 

In den (bedrohten!! www.youtube.comwww.euronatur.org) Urwäldern leben 5000 bis 6000 Bären, auch Wölfe, Luchse, Büffel, Bisons und andere Wildtiere, Schafherden und ihre Hirten und Schäferhunde (eco-romania.ro), durchziehen die weite stille Landschaft. Das Land ist voller Pferde und voller Hunde (mit und ohne Besitzer). Niemand richtet extra einen Streichelzoo ein - denn Tiere und Kinder hüpfen überall frei herum und gehören selbstverständlich immer einfach mit dazu. 

 

Hier geniesst man guten Wein (auch gutes Bier), hausgemachte Säfte und Sirups, die aromatischsten Tomaten und Paprikas, hausgemachte Obst- (Dulceata) und Gemüse- (Zacusca) "Konfitüre", Schafskäse und Schnaps, deftige Fleischmalzeiten, echte Gastfreundschaft und ...das schnellste Internet Europas.

 

Wildes Campen in der Natur ist generell erlaubt (Aber Vorsicht!!! - nicht mit Essensvorräten/Speiseresten die Bären anlocken!). 

 

Deutsche Tugenden und Mentalität sind in Siebenbürgen hoch angesehen (www.adz.ro/zusammenleben-mit-durchdringung) und werden oft als Maßstab gebraucht (www.meisterhermann.ro). Deutsche Urlauber sind willkommene Gäste und entdecken hier viel Vertrautes. Und nicht zuletzt: Gastronomische Vielfalt, Lebensmittel, Dienstleistungen, Kultur und der Sprit fürs Auto sind im europäischen Vergleich noch preisgünstig (supermamma.ro). 

 

*Die Bevölkerungsdichte Rumäniens ist in den letzten 10 Jahren von 92 auf 85 Einwohner pro Quadratkilometer gesunken. In Deutschland liegt sie bei 231, in Holland bei 413. 

**Nur 0,4 Prozent der Urwälder Europas befinden sich in den Alpen, in den Karpaten 90 Prozent! Aber: Wer diese Wälder noch erleben will, sollte sich beeilen. Nach Schätzung von Greenpace verschwinden in Rumänien stündlich etwa 3 Hektar Wald! Im Jahr 2005 besaß Rumänien mindestens 218.000 Hektar Urwälder, wieviele es heute noch sind, weiß keiner. Profiteure illegaler Abholzungen sind z.B. IKEA und die österreichische Holzindustrie Schweighofer. Hinter ihnen steht die "Holz-Mafia". Die brutale Abholzung der Berghänge muss schnellstens gestoppt werden! Überschwemmungen sind die Folge. 

 


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