geheimnisvolle Orte

geheimnisvolle Orte

geheimnisvolle Orte

 

die Kirche unter dem See (biserica sub lac) in Belis, Nationalpark Apuseni-Gebirge, Stausee Belis-Fantanele: Ist der See voll, sind 30 Meter Wasser über ihr. Bei sehr niedrigem Wasserstand (in trockenen Sommern, aber manchmal auch im Winter) steht der Sacralbau aus dem 14. Jahrhundert majestätisch auf einer Felsklippe und kann betreten werden. 

 

die echte Dracula-Burg in Poienari, liegt an der Transfagarasan, Richtung Curtea de Arges 

 

Das "Castel Iulia Hasdeu" in Campina - Wenn Sie auf der DN1/E60 von Brasov Richtung Süden fahren, gibt es in den Karpaten viel zu entdecken und zu bewundern. Jenseits der Berge treten Sie in die sonnenreiche flache Walachei ein, und finden dort das kleine "Geisterschloß". Es ist das frühere Wohnhaus des rumänischen Gelehrten Hasdeu und seiner Frau Iulia, erbaut Ende des 19. Jahrhunderts auch als Gedächtnisort für ihre 18-jährig verstorbene Tochter, ebenfalls mit Namen Iulia. Nach deren Tod, an dem sich Hasdeu mitschuldig fühlte, verschrieb sich der Intellektuelle dem Spiritismus. (montags geschlossen) Und übrigens... wenn Sie schon mal in Campina sind - hier befindet sich auch das Wohnhaus des in Frankreich zu Ruhm gekommenen rumänischen National-Malers Nicolae Grigorescu (1838-1907) (http://grigorescu.artmuseum.ro)

 

die alte Kirche von Densus, 1360 erstmalig erwähnt. Entweder ist es der Umbau eines heidnischen Tempels, oder die Steine stammen von den Ruinen der römischen Provinz-Hauptstadt "Ulpia Traiana Sarmizegetusa", wenige Kilometer entfernt. 

 

Ulpia Traiana Sarmizegetusa - alte Römerstadt, nach der Eroberung Dakiens um das Jahr 100 nach Chr. war sie 165 Jahre lang Hauptstadt der römischen Provinz Dakien (Dacia Felix), seit Ende des 3.Jahrhunderts unbewohnt. Ausgegraben wurden Reste eines Amphitheaters, von Tempeln, Thermen und römischen Häusern. Die alte Festung Sarmizegetusa Regia (UNESCO-Weltkulturerbe), Hauptstadt des vorrömischen Dakerreiches in 1200 m Höhe im Retezat-Gebirge - 75 km entfernt - ist heute ein magischer Ort für Rumänen (www.cetateasarmizegetusa.ro

 

Die gotischen Ruinen des Zisterzienser-Klosters Kerz, an der Straße von Sibiu nach Fagaras, 1202 von Mönchen aus dem Burgund gegründet und 1474 vom ungarischen König aufgelöst (moralischer Verfall war der Grund). In den 1980er Jahren wurden bei Erdarbeiten rund um das Kloster Skelette von Menschen gefunden, die über 2 Meter groß waren. Nachts sollen sich im Kloster Objekte bewegen, es gibt einen angeblich bodenlosen Schlamm. Das Pfarrhaus ist das älteste bewohnte Gebäude Siebenbürgens. Auf einer Anhöhe davor (die angeblich im Winter nie einfriert) steht eine alte Hammermühle. Auf den Glockenturm kann man hinaufsteigen. 

 

Die Erd-Pyramiden von Sona - neuerdings wurde ein Hinweis-Schild im Zentrum des Dorfes Sona, 5 km von Fagaras, montiert. Es weist den Weg zu 8 Erdpyramiden, deren Geheimnis die Archäologen noch nicht entschlüsselt haben. Sie sind mit grünem Gras bewachsen, darunter gelber Sand (Die Erde drumherum ist jedoch schwarz.), bis zu 30 Meter hoch, in 2 Reihen der Größe nach angeordnet. Die Dorfbewohner erzählen Legenden, eine Grabung hat noch nicht stattgefunden. Ein schöner archaischer Ort in der pitorresken Landschaft am Fuße des Fagaras-Gebirges. Seltsame Erd-Pyramiden gibt es auch anderswo im Siebenbürgischen Hochland. 

 

Templul Ursitelor - Ebenfalls in der Nähe von Fagaras, beim Dorf Sinca Veche, ein Höhlentempel, dessen Alter auf 6000 bis 7000 Jahre geschätzt wird, der Forscher, Spiritisten und Neugierige aus aller Welt anzieht. 

 

"Tunnel der Liebe" im Banat - (etwas Ähnliches gibt es in der Ukraine...) bekannt durch Instagram. Eine zugewucherte stillgelegte Kleinbahnpiste, die Romantiker aus aller Welt anzieht, zwischen den Dörfern Glimboca und Obreja, nördlich von Caransebes. 

 

3 kolossale Windkraftanlagen, Prototypen aus den 80er Jahren in 1400 m Höhe im Semenic-Gebirge 

 

Geamana - ein Dorf versinkt im Giftschlamm - in der Apokalypse wohnen immer noch Menschen (https://www.rferl.org) Die Landschaft rund um das Öko-Desaster ist wunderschön. Bis zum Dorf Hadarau fahren, dort die Einheimischen nach dem Weg fragen... 

 

Rudaria-Tal (Valea Rudariei) - im südwestlichen Banater Bergland  - in einer wilden felsigen Schlucht, die man über das Dorf Eftinie Murgu erreicht, auf einer Strecke von ca. 3 Kilometern: Hier drehen sich (manche versteckt und zugewuchert) in märchenhaften kleinen Holzhäuschen Wassermühlen. Sie werden von den Dorfbewohnern zum Mais-Mahlen benutzt. Die ersten wurden 1722 gebaut, 1874 waren 51 Mühlen am Laufen. Nach einigen Überflutungen sind es heute noch 22! (www.descopera.ro)

 

der Hoia-Baciu-Wald in der Nähe von Klausenburg gehört zu den Top-Grusel-Reisezielen in Europa. Angeblich treten dort immer wieder übernatürliche Phänomene auf, es verschwinden Menschen...